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Grzegorczyk hartmut
1953
59607 Hamm
Germany
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pas de photo fournie

Zeichnen ist, Die Welt mit anderen Augen sehen.Zeichnen ist Sehen, eben die Möglichkeit sich dem Auge völlig unterzuordnen. Nicht das zeichnen was man schon tausendmal gesehen hat oder glaubt gesehen zu haben,sondern zu zeichnen wie das Auge es am wahrscheinlichsten wirklich sieht.Nicht das sehen was in unserer Vorstellung der Wirklichkeit entspricht.Sondern die "Welt als Essay" (R.Musil).Die Welt als Licht und Schatten (H.Janssen).In Wirklichkeit haben wir nur unsere Sinne um mit der Welt wie sie ist in Kontakt zu treten.Alles was sonst ist,ist Vorstellung.Vorstellung gegen Wirklichkeit,von dieser Aus- einandersetzung berichten meine Zeichnungen.Darum zeichne ich. Das ich H.Janssen kopiere ist eine oft geäusserte Kritik, worauf ich nur antworten kann:"richtig! Nur wo ihr glaubt ich kopiere ihn, da liegt ihr falsch." Was bei mir nach Janssen aussieht, hat Janssen selbst kopiert,und das er dazu stand kennen wir durch seine Aussage,"Den Laden in dem ich klaue, will ich auch genannt wissen." Die Signatur (von den Japanern),die Farb- palette(Renaisance und Romantik),der Papierton(vom Zahn der Zeit)sieht bei mir eben nur nach Janssen aus, ist es aber nicht. Der Strich (ist nicht zu kopieren),die Raumbeherrschung(genial) und die Aussage der Zeichnung(da wiederspreche ich) sind nicht von Janssen. Wo ich ihn kopiere, ist seine Konzentration auf das "Aussen","Gegen" (selbst wo man glaubt er zeige sein Seelenleben,ist es immer von aussen betrachtet), ist sein "Primat" des Auges,ist sein Anti-Avantgardismus, ist seine Philosophie, die die Zukunft in der Erinnerung sieht. Sooooo...und nun seit ihr dran. toile ou bois.

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Hartmut.Grzegorczyk@t-online.de
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23.01.2002